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Termine 2018

30.05. – 01.06.2018 18025.3005

Vokationstagung: "Über Gott und die Welt reden"

Es gehört zum Kerngeschäft des Religionsunterrichts, mit Schülerinnen und Schülern Gespräche über Gott und die Welt zu führen. Unterrichtsstunden, in denen ein guter, vertiefter Austausch stattgefunden hat, werden oft als besondere Sternstunden seitens der Unterrichtenden empfunden.
Zugleich verlangen diese Gespräche viel von den Lehrkräften: theologisches und philosophisches Fachwissen, Struktur und zugleich Flexibilität, mediale Impulse, Gespür für die ‚richtigen' Fragen und Inhalte, die die jeweiligen Lerngruppen tatsächlich interessieren und herausfordern, und schließlich die eigene Standortbestimmung zu den gewählten Gesprächsschwerpunkten.
Diesen Herausforderungen widmet sich die Vokationstagung. Gemeinsam wollen wir zunächst über Gott und die Welt ins Gespräch kommen, in Kleingruppen theologisieren und philosophieren. In einem Impulsvortrag wird uns Dr. Annike Reiß durch Ihre vielfältigen Erfahrungen in Theorie und Praxis Grundlegendes zu theologischen Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern vor Augen führen und Hinweise für die unterrichtliche Praxis geben. Konkrete Umsetzungen zur gesprächsorientierten Auseinandersetzung mit existenziellen und theologischen Fragestellungen werden in Workshops vorgestellt und gemeinsam reflektiert.

Leitung:
Imke Heidemann, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Dr. Annike Reiß, Lehrerin, Recklinghausen
Beate Peters, Lehrerin, Herausgeberin Zeitschrift "Grundschule Religion", Neustadt a. Rbge.
RSD Stefan Hetzer, Dezernent, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig, Außenstelle Göttingen
OLKR Thomas Hofer, Wolfenbüttel

TN-Kreis: geschlossener Teilnehmerkreis

Termin: 30.05. (15.00 Uhr) – 01.06.2018 (15.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

(Der Kurs ist bereits komplett belegt!)

29.08. – 31.08.2018 18031.2908

Vokationstagung: "Über Gott und die Welt reden"

Es gehört zum Kerngeschäft des Religionsunterrichts mit Schülerinnen und Schülern Gespräche über Gott und die Welt zu führen. Unterrichtsstunden, in denen ein guter, vertiefter Austausch stattgefunden hat, werden oft als besondere Sternstunden seitens der Unterrichtenden empfunden.
Zugleich verlangen diese Gespräche viel von den Lehrkräften: theologisches und philosophisches Fachwissen, Struktur und zugleich Flexibilität, mediale Impulse, Gespür für die ‚richtigen' Fragen und Inhalte, die die jeweiligen Lerngruppen tatsächlich interessieren und herausfordern, und schließlich die eigene Standortbestimmung zu den gewählten Gesprächsschwerpunkten.
Diesen Herausforderungen widmet sich die Vokationstagung. Gemeinsam wollen wir zunächst über Gott und die Welt ins Gespräch kommen, in Kleingruppen theologisieren und philosophieren. In einem Impulsvortrag wird Dr. Annike Reiß durch Ihre vielfältigen Erfahrungen in Theorie und Praxis Grundlegendes zu theologischen Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern vor Augen führen und Hinweise für die unterrichtliche Praxis geben. Konkrete Umsetzungen zur gesprächsorientierten Auseinandersetzung mit existenziellen und theologischen Fragestellungen werden in Workshops vorgestellt und gemeinsam reflektiert.

Leitung:
Imke Heidemann, ARPM
Heiko Lamprecht, ARPM

Referenten:
Dr. Annike Reiß, Lehrerin, Recklinghausen
Beate Peters, Lehrerin, Herausgeberin Zeitschrift "Grundschule Religion", Neustadt a. Rbge.
RSD Stefan Hetzer, Dezernent, Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig, Außenstelle Göttingen
OLKR Thomas Hofer, Wolfenbüttel

TN-Kreis: geschlossener Teilnehmerkreis

Termin: 29.08. (15.00 Uhr) – 31.08.2018 (15.00 Uhr)

Tagungsort: Hotel Hessenkopf, Goslar

(Der Kurs ist bereits komplett belegt!)

Termine 2019

 

54 neue Religionskräfte berufen

Vokation 2012Im Frühsommer wurden in zwei Vokationstagungen, die der Arbeitsbereich Religionspädagogik und Medienpädagogik (ARPM) der braunschweigischen Landeskirche im Haus Hessenkopf durchgeführt hat, 54 neue Lehrkräfte von der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen damit beauftragt, evangelischen Religionsunterricht in den öffentlichen Schulen zu erteilen. Dabei handelt es sich um Lehrkräfte aus allen Schulformen. Durch ihre Ausbildung in der Universität und in den Ausbildungsseminaren hatten sie zuvor die fachliche Befähigung für die Unterrichtserteilung im Fach Religion erworben.
Die kirchlichen Vokationstagungen werden vom ARPM und den religionspädagogischen Einrichtungen der anderen niedersächsischen Landeskirchen seit 2007 durchgeführt. Sie sind deshalb nötig geworden, weil die früheren Staatsexamina, an denen Kirchenvertreter beteiligt waren, durch universitätseigene Prüfungen im Bachelor- und Masterstudiengang ersetzt wurden. Der Loccumer Vertrag, der das Verhältnis zwischen dem Land Niedersachsen und den evangelischen Kirchen in Niedersachsen regelt, verpflichtet nur den Staat, nicht aber die Universitäten dazu, Vertreter der Kirchen an den Prüfungen zu beteiligen.
Neben Informationen über den Religionsunterricht in der gemeinsamen Verantwortung von Staat und Kirche ging es vor allem darum, die neuen Religionslehrkräfte auf das Beratungs- und Unterstützungsangebot aufmerksam zu machen, das für ihre wichtige Arbeit in den Schulen von den evangelischen Kirchen für sie bereit gehalten wird. In den diesjährigen Tagungen des ARPM ging es besonders um die Frage, wie das Thema "Fremde Religionen" verantwortlich im Unterricht behandelt werden kann. Bei einer Schulbuchanalyse hatte sich gezeigt, dass die konfessionelle Vielfalt beispielsweise im Islam und im Judentum häufig unterschlagen wird und dass es von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe immer wieder dieselben Informationen über die Fremdreligionen ohne Erkenntnisfortschritt gibt. Hier wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Schülerinnen und Schüler urteils- und dialogfähiger gemacht werden können in Bezug auf fremde Religionen.
Die Vokationstagungen wurden mit einem festlichen Gottesdienst abgeschlossen, in dem die neuen Lehrkräfte vom Schulreferenten der Landeskirche, Landeskirchenrat Cornelius Hahn bzw. Propst Thomas Gunkel, für ihren Dienst gesegnet und in dem ihnen die Vokationsurkunden überreicht wurden.

Vorschau 2018

 

Lehrkräfte erhielten die kirchliche Bestätigung zur Erteilung von Religionsunterricht

"Herausforderung Vielfalt" als Thema der Vokationstagung

Vokation 2017In einem feierlichen Gottesdienst erhielten 20 Religionslehrerinnen und fünf Religionslehrer ihre Vokationsurkunde von Pfarrer LKR Jörg Willenbockel überreicht und wurden für ihren Dienst in der Schule gesegnet. Damit sind sie von der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen beauftragt, evangelischen Religionsunterricht in öffentlichen Schulen zu erteilen. Zuvor hatten sie durch ihre Ausbildung in der Universität und in den Ausbildungsseminaren die fachliche Befähigung für die Unterrichtserteilung im Fach Religion erworben. Die Erteilung von Religionsunterricht liegt in der gemeinsamen Verantwortung von Staat und Kirche.

Der Gottesdienst bildete den Abschluss der dreitägigen Vokationstagung, die vom Arbeitsbereich Religionspädagogik und Medienpädagogik (ARPM) der braunschweigischen Landeskirche organisiert und im Haus Hessenkopf regelmäßig durchgeführt wird.
Das Thema "Herausforderung Vielfalt" nahm diesmal die Entwicklung der Schülerschaft und die schulischen Rahmenbedingungen in den Blick. Mit Gerhard Ziener, Dozent am Pädagogisch-Theologischen Zentrum in Stuttgart, war ein Experte eingeladen, der praxisorientiert und theoretisch fundiert die Problemlagen identifizierte und gleichzeitig Handlungsoptionen aufzeigte. Anhand von Beispielen und Methoden stellte er Möglichkeiten vor, Schülerinnen und Schüler "ins Lernen zu bringen" und der Vielfalt gerecht zu werden.

Fester Bestandteil der Vokationstagungen sind neben Hinweisen zum Beratungs- und Unterstützungsangebot des ARPM Informationen über rechtliche Fragestellungen zur Erteilung von Religionsunterricht. In diesem Zusammenhang betonte Regierungsschuldirektor Stefan Hetzer, Schulfachlicher Dezernent aus der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig, die gute und förderliche Kooperation mit dem ARPM und der Ev. luth. Landeskirche in Braunschweig zum Wohl des Religionsunterrichts und ermutigte die Teilnehmerinnen, die Fortbildungsangebote zu nutzen.
Die nächste Vokationstagung des ARPM findet im Oktober 2017 statt. Sie ist ausgebucht.

Ansprechpartner: Pfarrer Heiko Lamprecht

Die Vokation

Die Synode der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen hat im Juni 2006 ein Kirchengesetz über die "Kirchliche Bestätigung von Religionslehrkräften" verabschiedet, das ab 01. November 2006 gilt.
Mit der "Kirchlichen Bestätigung von Religionslehrkräften" soll keinesfalls der Religionsunterricht verkirchlicht werden, sondern die Evangelischen Kirchen in Niedersachsen möchten den Religionsunterricht und die Religionspädagogen als Unterrichtende unterstützen.

Für die Unterrichtenden bedeutet die Einführung der Vokation:

  1. Wenn Sie die Fakultas (die abgeschlossene staatliche Ausbildung zum Lehramt mit Lehrbefähigung für das Fach evangelische Religion - 2. Staatsexamen - oder eine staatlich anerkannte Zertifikation oder einen abgeschlossenen, von den beteiligten Kirchen anerkannten Weiterbildungskurs) vor dem 01. November 2006 erworben haben, brauchen Sie keinen Antrag auf Erteilung einer Vokation zu stellen. Für Sie gilt die Vokation als erteilt.
    Wer aus diesem Personenkreis dennoch eine Vokationsurkunde bekommen und an einer Vokationstagung teilnehmen möchte, ist dazu herzlich durch die evangelischen Kirchen eingeladen.
    Auch für diejenigen Religionslehrkräfte, die vor dem 01. November 2006 länger als ein Jahr fachfremd Religion erteilen, gilt die Vokation als erteilt.
  2. Wenn Sie nach dem 01. November 2006 Ihre Fakultas (s.o.) für das Fach Evangelische Religion erwerben, benötigen Sie eine Vokation, um Religionsunterricht erteilen zu können.

Referendare

Zukünftig kann das Fach Evangelische Religion nur noch max. drei Jahre durch eine fachfremde Lehrkraft unterrichtet werden. Für diesen Zeitraum wird der Lehrkraft eine befristete Unterrichtsbestätigung ausgestellt, die nach drei Jahren ihre Gültigkeit verliert. In der Oberstufe ist fachfremdes Unterrichten mit einer befristeten Unterrichtsbestätigung nicht möglich.

Für die Dauer der praktischen Ausbildungsphase ist eine befristete Unterrichtsbestätigung im Vorbereitungsdienst erforderlich. Diese kann, wenn die Schule auf dem Gebiet der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen liegt, bei der Geschäftsstelle der Konföderation beantragt werden. Die Adresse lautet:

Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen
Rote Reihe 6
30169 Hannover
Ihre Ansprechpartnerinnen:
Frau Struß Tel. 0511/1241-393 sowie
Frau Riechers Tel. 0511/1241-243

Anträge können online unter folgendem Link gestellt werden: www.kirche-schule.de/themen/vokation

 
 

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Aktualisierung: 01.03.2018
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